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Am 03.03.2011 trafen sich Interessierte im Rahmen einer "Zukunftswerkstatt", um Ideen für eine inklusive Schule in der Stadt und im Landkreis Osnabrück zu entwickeln. Zunächst wurde anhand eines Modells von Prof. Dr. Hans Wocken vorgestellt, wie eine inklusive Schullandschaft aussehen könnte. Danach wurde in Kleingruppen angeregt diskutiert, welche Konzepte den Beteiligten für eine inklusive Beschulung in Osnabrück wünschenswert erscheinen. Der Schwerpunkt lag bei „Einer Schule für ALLE“.

Als die wesentlichsten notwendigen Veränderungen wurden im Anschluss folgende zusammen getragen:
  • Inklusion muss in das Bewusstsein aller Beteiligten rücken.
  • Wohnortnahe Beschulung ist grundlegend.
  • Alle brauchen umfassende Informationen (Öffentlichkeitsarbeit!).
  • Pädagogische Überlegungen müssen im Vordergrund stehen.
  • Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams ist grundlegend.
  • Die Klassengröße an Regelschulen muss begrenzt werden.
  • Grundlage der Förderung ist eine genaue Diagnose ohne Festschreibung des Förderbedarfs (Erstellen eines Kompetenzprofils).
  • Individualisierung statt Lernen im Gleichschritt
  • Regelmäßige und verpflichtende Fortbildungen für PädagogInnen
  • Unabhängige Beratungsmöglichkeiten für Eltern 
Es wird deutlich, dass sich das gesamte Schulsystem öffnen und verändern muss, um inklusive schulische Bedingungen zu schaffen.